Pokerschool-Online
      POKERSCHULE
    POKER STORIES
  GRATIS DOLLARS
BONUSANGEBOTE

 

Poker Bonus
Poker Regeln
Poker Analysen
Poker Strategie
Glossar Pokerglossar
Geschichten Pokerstories
Software Pokersoftware
Pokerlinks Links
 
GNUF Poker Anmeldung
CD Poker $30 Gratis
badbeatgebeutelt - Pokershirts Onlineshop
Moneybookers

 

Pokerschule für Einsteiger

6. Cash-Game Limit

Wenn Du Dich an einen Limit-Tisch setzt, so solltest Du zumindest 50 Big Blinds als Budget kalkulieren. Der Bedarf an Chips kann, insbesondere bei aggressiverem Spiel, auch deutlich höher ausfallen. Je zurückhaltender Du spielst, desto geringer sind natürlich die Ausschläge in beiden Richtungen.

In der Lobby eine Pokerraumes sieht man für jeden Tisch die durchschnittliche Pothöhe angegeben. Ist diese eher hoch, so steigt natürlich die Gewinnerwartung, doch weiss man dann auch, dass man es mit einem sehr aktiven Tisch zu tun hat, an dem die meisten Pots in Showdowns entschieden werden. Vermeide in diesem Fall strategische Experimente. Die Gegner lassen sich hier schwer manipulieren. Der Vorteil ist natürlich, dass Deine Gewinnkarten hier auch entsprechend gut bezahlt werden.

Ist die durchschnittliche Pothöhe niedrig, dann hat man es meist mit vorsichtigen Gegnern zu tun, aus deren Einsatzverhalten man entsprechende Schlüsse ziehen kann. Zwar sind hier die Pots niedrig, doch funktionieren nicht nur gelegentliche Bluffs, auch ist die Verteidigung von Made-Hands öfter von Erfolg beschieden.

In jedem Fall ist es günstig, die Eigenschaften der Spieler über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu beobachten. Wer callt häufig? Wer passt bei jedem Raise (außer mit Spitzenkarten)? Wer ist ein Maniac und erhöht kategorisch?

Diesbezügliche Notizen sind immer hilfreich. Nur gute Spieler ändern häufig Ihre Strategie. In den meisten Fällen lassen sich Wiederholungen erkennen. Je mehr Informationen man über das Spielverhalten eines bestimmten Gegners eingeholt hat, desto mehr Entscheidungshilfen stehen einem zur Verfügung.

Auch wenn Du an Tischen mit 10 und 20 Cents Einsätzen spielst, lasse Dich sich nicht zu ungerechtfertigten Calls ermutigen. Die Gewinnerwartung am Limit-Tisch wird in Big Blinds (gelegentlich in Big Bets) berechnet. Spielst Du an einem Tisch mit Limit $ 0,10/0,20, dann kannst Du nicht erwarten, mehr als einen Dollar pro Stunde zu gewinnen. Dass der Erfolg zwischenzeitlich höher ausfällt, reduziert sich durch unvermeidliche Verlustphasen.

Nimm konservatives, vorsichtiges Spiel als Deine Richtlinie heran, von der Du nur dann abweichst, wenn die Situation wirklich dazu einlädt. Gegen mehrere Gegner brauchst Du fast immer das beste Blatt, um zu gewinnen. Das zweitbeste Paar reicht so gut wie nie dazu aus. Klebe nicht an Pots, wenn das Board gefährlich aussieht. Raise und Reraise sind sehr oft Anzeichen, dass Deine zwei Paare oder auch Dein Drilling bereits geschlagen ist. Zu selten bringt der River das benötigte Full House.

Wenn der Flop nicht günstig erscheint, dann verabschiede Dich und warte auf eine bessere Gelegenheit. Wenn Du beispielsweise Deinem Gegner das Ass nicht glaubst (vielleicht hast Du selbst J-J), dann bedenke, dass Du neben dem kleinen Einsatz am Flop noch einen doppelten und noch einen weiteren doppelten am River hinzulegen musst, um es wirklich herauszufinden.

Je öfter Du Dich mit zweifelhaftem Blatt rasch verabschiedest, desto besser wird Deine Gewinnbilanz am Ende aussehen. Das gelegentliche Erfolgserlebnis, einen Gegner doch des Bluffs überführt zu haben, kompensiert nicht für die vielen Verluste, die Du bis dahin, in dem Du Dich wie eine Calling-Station verhalten hast, in Kauf genommen hast.

<-- zurück zu 5. Outs und Odds